Tutorials

Wie kriege ich Bewegung in die Bilder – ein kleines Tutorial

Für Christel 🙂

Als erstes braucht man natürlich entsprechende Bilder in der gewünschten Anzahl.

Für WordPress muss ich sie alle in die gleiche Grösse bringen, in der sie auch im Post erscheinen. Bei meinem letzten Post haben sie alle die Breite von 640.

Dann nehme ich ein kleines Programm – Animake

So sieht es aus, wenn man es aufruft

Animake 1Auf Datei und dann auf Neu gehen

Animake 2Auf die erste Zeile mit rechtsklick, dann „Einfügen aus Datei“

Animake 3

 

Die Bilder erscheinen.

Animake 4Mir waren sie zu schnell hintereinander und deshalb habe ich die Dauer verändert. Dazu jede Zeile anklicken und dann bei jedem Bild die Verweilzeit ändern – muss man ein bisschen probieren.

Animake 6Dann das Ganze als Gif abspeichern. Was das Programm sonst noch so kann, muss ich erst probieren. Ob ich das alles richtig gemacht habe – keine Ahnung, aber es funtioniert 🙂

Burda 11/2011 Modell 124 – Part 4

Ich habe heute erstmal die Taschen aus der Hose getrennt und eben mal die Nähte geschlossen. Wie ihr sehen könnt, der ganz große Wurf ist sie nicht. Sie macht fett !! Geht für mich also nur mit was drüber, das streckt dann wieder.

Werde ich wahrscheinlich nicht noch einmal nähen.

Aber der Stoff ist schön leich und trägt sich angenehm.
So, nun zu den letzten Handgriffen. Die Taschen lasse ich weg, hatte sie ja eh verkehrt herum eingenäht und inzwischen rausgetrennt.
Eine Änderung die ich vorgenommen habe, ist, das ich Gürtelschlaufen einnähe.
Die untere (innere)Kante vom Bündchen habe ich mit Nahtband eingefaßt.
Rechts auf rechts klappen, so das die untere Kante übersteht.
 Die vorderen Bundkanten nähen, abscheiden und wenden
Dann den Bund stecken und nähen
So sieht es von außen aus
So von innen
Haken annähen
Jetzt fehlt nur noch der Saum mit Aufschlag
Etwas weniger als die Aufschlagbreite nach links bügeln und annähen
Dann den Umschlag nach oben bügeln
In der Seitennaht festnähen
Und wenn mann so einen Stoff wie ich hat, der wenig Stand hat, muß man den Umschlag noch ein wenig anheften
Voila – ich habe fertig
Jetzt noch mal was anderes. Nächste Woche habe ich einen Termin beim Frisör. Wie man unschwer an dem unteren Fot erkennen kann, ist das auch nötig

  Soll ich jetzt nur ganz wenig Form reinbringen und weiter wachsen lassen ? Oder schneide ich wieder ein Stück ab, also lasse abschneiden …

Vielleicht so ?

Burda 11/2011 Modell 124 – Part 3

Weiter gehts – die Seitennähte und inneren Beinnähte sind fertig und alles ist versäubert

Die Hosenbeine rechts auf rechts ineinander stecken  und die hintere Naht stecken

Vorne die vordere Mitte markieren und das Schlitzende. Die vordere Mitte mit einem Heftstich nähen, am Schlitzenden vernähen und die restliche Naht mit normaler Stichläne zuende nähen

Dir vordere Mitte auseinander bügeln.

Den Schlitzuntertritt zur Häfte bügeln und an der Längsseite und unten versäubern. Den Reißverschluss, ich nehme immer einen etwas längeren, wie abgebildet auf die versäuberte Schlitzuntertrittkante nähen.

 Den linken Schlitzbesatz ca. 5 mm umbügeln
Alles nach rechts klappen, sodaß nur die kleine umgebügelte Kante links liegt. Direkt neben den Zähnchen vom Reißverschluß feststecken

Schmal absteppen

Jetzt so klappen, das der rechte Schlitzbesatz alleine rechts liegt. Den Reißverschluß darauf feststecken. damit einem der Untertritt nicht im Weg ist, diesen links feststecken
Schmal feststeppen

Die Heftnaht öffnen. kann man auch zwei Schritte später machen, aber ich kontrolliere immer lieber, ob der Reißverschluß einwandfrei läuft.

Der untertritt bleibt noch weggesteckt.

Jetzt die typische Reißverschlußbogennaht anzeichnen. Ich nehme immer 5mm weniger als den angeschnittenen Besatz. Wie ihr sehen könnt, habe ich kurz vor dem Boden einen kleinen Querstrich gemacht. Erstmal nur bis dorthin nähen und vernähen. 

Den Untertritt umklappen und stecken.

Und jetzt den Rest der Bogennaht nähen, dabei wird jetzt das untere Ende des Untertritts mitgefaßt.

So sieht er dann aus – eigentlich ganz easy 🙂

Für die Anprobe, habe ich mit ein paar Heftstichen die Seitennaht geschlossen, wo eigentlich noch die Nahttaschen hinkommen.

Hab gerade festgestellt, das ich gleich erstmal den Spiegel putzen muß …
Sie sitzt ganz gut, ich muß nur an der hinteren Naht einen Hauch wegnehmen. Un diesmal hat Burda mich verar… , die Bundhöhe scheint erstaunlicherweise mal zu passen und ich habe umsonst 2 cm dazu gegeben.
Lieber zuviel, als zuwenig ….

Nochmal von vorne. Ich bin am überlegen, ob ich die Taschen weglasse, da ich befürchte, das sie sich abzeichnen werden.
Eventuell später mehr – mein Akku von der Kamera ist leer und ich habe „Zwangspause“

Burda 11/2011 Modell 124 – Part 2

So, weiter gehts … Ach, ich habe vergessen zu erwähnen, das ich immer die rechte Stoffseite außen habe – ist eine Macke von mir 🙂 Um jetzt die Abnäher anzuzeichen, löse ich einen Teil der Nadeln und schiebe das Kopierpapier doppellagig (das jeder Seite Farbe abgibt) zwischen die Stofflagen.

Zusätzlich knipse ich den Stoff noch ein

Dann bügel ich den Abnäher leicht ein

Nähe 

Und ausbügeln

Dann der etwas aufwendige Teil, bedingt durch das Muster. Genau die Streifen aufeinander stecken und immer die Rückseite überprüfen

Dann sieht es hinterher so aus – hat doch einigermaßen geklappt !

Hey, das macht Spaß – hoffentlich nerve ich euch nicht zu doll ….

Burda 11/2011 Modell 124 – Part 1

Ich beschreibe einfach meinen Ablauf beim Nähen – ohne Garantie für die „Richtigkeit“ der gezeigten Schritte. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten die Arbeitsabläufe zu gestalten. So mache ich es nun seit Jahren, lerne immer mal wieder was neues dazu, das ich integriere und fahre ganz gut dabei 🙂
Also, diese Hose soll es werden. Weites Bein, aber oben schön schmal ohne Falten die bei mir immer unmöglich auftragen. Außerdem ziehe ich meine Pullover eh immer über den Bund.

Als erstes habe ich die Schritthöhe am hinteren Hosenteil um 2 cm verlängert. Mir fehlen immer 2 Centimeter – muß einfach mehr verpacken. Jedes Bündchen zieht sich unschön in der hinteren Mitte nach unten …

Wie ihr unschwer erkennen könnt, handelt es sich um einen Karostoff – ich muß also besonders außpassen den Fadenlauf genau zu erwischen und das beide Seiten sich im Muster befinden.  

Also kontrolliere ich auch auf der Rückseite den Sitz der Nadel

Alle Teile fertig aufgelegt und festgesteckt. Da ich mal wieder mit 1,70 m anstatt der geforderten 2,20 m für Größe 42 zur Verfügung habe (wie immer – verdammter Geiz !!), heißt es mit einer kleineren Nahtzugabe auskommen, 1 cm anstatt meiner üblichen 1,5 cm

So, ich gehe jetzt zuschneiden …

Storyboard – ein Tutorial

Also, dann versuche ich mich mal an einem Tutorial für meine kürzlich erstellten Storyboards.
Ich habe es mit dem kostenlosen Progarmm Gimp erstellt.

Da ich mir dieses Vogue Schnittmuster V1120 auch mitbestellt habe, mache ich es an diesem Beispiel

Ihr braucht als erstes einmal die technische Zeichnung, die ihr Euch auch von hier abspeichern könnt. Einfach mit rechter Maustaste drauf klicken und dann „Bild speichern unter….“ anklicken.

Als nächstes braucht ihr ein, bzw. zwei Fotos von eurem Stoff, den ihr verwenden möchtet. Einmal eine Nahaufnahme und einmal eine möglichst große Fläche

Dann habe ich mir noch das Designer Logo bei Vogue runtergeladen.

So, ich hoffe Gimp ist in der Zwischenzeit runtergeladen und installiert – dann kann es losgehen
So sieht mein Bildschirm aus, nachdem ich Gimp gestartet habe und es auf Vollbildmodus gesetzt habe

Oben links auf Datei klicken und auf neu, dann erscheint dieses
Die Größe habe ich auf 640 x 640 Pixel gesetzt
Dann habe ich dieses Bild. Auf Datei klicken und auf „Als Ebenen öffnen …“.
Das entsprechende Bild, hier die technische Zeichnung öffnen
Da ich nur den linken teil der technischen Zeichnung verwenden möchte, gehe ich links auf den Werkzeugkasten, auf das erste Symbol „Rechteckige Auswahl“ und markiere dann meinen Bildausschnitt, den ich haben will. Dann oben in der Leiste auf Auswahl – Invertieren, dann auf Bearbeiten – Ausschneiden
Dann habt ihr das
Dann wieder auf Datei klicken und auf „Als Ebenen öffnen …“ und das Stoffbild mit der größeren Fläche öffnen.

Das Bild ist zu groß 🙂 Mit Rechtsklick auf den Stoff – Ebene – Ebene skalieren. Ich habe beim ersten Wert 300 eingegeben und dann auf skalieren  geklickt. Muß mann ein bißchen probieren welche Größe paßt.
Rechts in dem Kasten mit den Ebenen, könnt ihr sehen das die Stoffebene oben ist. Ich möchte aber die Zeichnung oben haben. Auf die Zeichnung klicken und nach oben ziehen. Dann den Regler Deckkraft auf ca. 50% ziehen. Das sieht dann so aus
Links im Werkzeugkasten auf das mittlere Symbol „Pfade“ in der zweiten Reihe klicken und unter Ansicht (oben) Vergrößerung auf 400 % setzen. Dann mit dem Pfadewerkzeug in kleinen Schritten die äußere Umrandung der Zeichnung nachzeichnen
Dann links im Werkzeugkasten auf „Auswahl aus Pfad“ klicken.
Die Ebene wechseln (rechts) indem ich auf die Stoffebenen klicke.
Dann auf Bearbeiten (oben) und Ausschneiden.
Die Vergrößerung (oben – Auswahl) wieder auf 100 % setzen und in der Werkzeugleiste auf das zweite Symbol der dritten Reihe zum Verschieben klicken.
Auf der Ebene der Zeichnung über den Regler Deckkraft das Gewüschte einstellen
Oben auf Ebene klicken und dann auf „Ebene nach unten vereinen“
Rechts mit der „Rechteckigen Auswahl“ den Bildausschnitt bestimmen und dann oben auf Bild – „Auf Auswahl zuschneiden“
Das Bild abspeichern und schließen.
Die ersten drei Schritte wiederholen. Dann alle Bilder, die ich im Storyboard haben möchte, nacheinander über Datei – „als Ebenen öffnen“ öffnen und mit einem Rechtklick aufs Bild – Ebene – Ebenen skalieren auf die richtige Größe bringen
Mit dem A links in der Werkzeugleiste könnt ihr noch ein Textfeld einsetzen
Voila – Fertig
Das heißt, das abspeichern nicht vergessen 🙂

Es kann sein, das ich viel zu umständlich bin, da ich mich erst ein paar Tage damit beschäftige. Aber es geht schnell und ich habe was ich möchte. Ich hoffe ihr könnt damit was anfangen und bei Fragen – nur zu !!

Ich brauch jetzt erstmal einen Kaffee