Sonstiges

New sewing room … ein neues Nähzimmer !!!!

Es war 4 Wochen hier nichts los, dafür aber zuhause. Wir haben mal wieder umgebaut …. Das alte Gästezimmer und der Vorrat wurden ein Raum und herausgekommen ist mein neues Nähzimmer. Viel Kisten und Bücher geschleppe, Möbel vom alten Gästezimmer nach oben und später dann wieder Kisten und Bücher runter geschleppe. Eine Wand eingerissen, neues Fenster eingesetzt, tapeziert und gestrichen, neue Zimmertür, Regale und Arbeitsplatte besorgt, Korkboden ergänzt und Elektrik neu verlegt. Gestern bin ich mit den Restarbeiten fertig geworden und heute schon eine gute Stunde genäht.

Aber jetzt los mit dem Rundgang …

Four weeks was nothing going on here, but at home. We have rebuilt …. The old guest room and the storeroom are now one room my new sewing room.  I cariedy many boxes and books and furniture from the old guest rooms downstairs to the new guest room upstairs and then restarts carrying boxes and books downstairs 3 weeks later. One wall is beeing torn, new window built-in, wallpapered and painted, new door, purchased new shelves and worktop, cork flooring complemented and reinstalles electrics. Yesterday I finished the remaining work and today I already spent a good hour to sewing
Lets start the tour

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Traumhaft Platz und ich kann endlich (fast) alle meine Maschinen aufstellen. Stoffe sind eingeräumt und dabei eine Kiste aussortiert.

Und jetzt die andere Seite …

A lot of room and now I can work with all my sewing machines. The fabrics are in the shelf and I sorted out a lot of fabrics.

And now the other side of the room …

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Unschwer zu erkennen, dies ist das Wollregal. Habe gerade so alles untergebracht 😉

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Ich hoffe, das die Strickmaschine auch bald mal wieder zum Einsatz kommt.

I hope, that I use my kniiting machine soon again

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Diverse 60er Kleider, die alle noch geändert werden müssen ….

Various 60s dresses, all need to be changed ….

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Aber zuerst wende ich mich der Kiste mit den schon zugeschnittenen Teile zu und habe dieses für heute auserkoren

Today I sew this

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Es wird auf jeden Fall eine Kurzarmversion. Ich war vorhin noch am Überlegen ob mit Stehkragen, aber es wird jetzt Ansicht B mit dem Kragen

I sew version B

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Ich gehe jetzt mal weiter nähen, damit ich euch bald wieder etwas zeigen kann.

Einen schönen Sonntag 🙂

Now I’m going  sewing, so I can show you something again soon.
Have a nice Sunday:-)

Hochzeit in Stralsund, Lübeck und Rügen

Da wir auch zum gesellschaftlichen Großereignis, der Hochzeit von Frau Schildi eingeladen waren, haben wir das Ganze mit einem Kurzurlaub verbunden.

Erst ging es nach Lübeck IMAG0846Mit dem leckersten Marzipankuchen, den ich je gegessen habe 🙂

IMAG0850Dann weiter nach Stralsund zu der Hochzeit, bei der es gleichzeitig ein kleines Bloggertreffen mit Frau Abendstern, Frau Masa und Frau Anmasi gab. Wir hatten sehr viel Spaß und haben natürlich unendlich viel geredet 🙂 Die Hochzeit war einfach toll – Frau Abendstern und ich (nebst unseren Männern) waren buchstäblich die letzten Gäste 😉

Das Treffen müssen wir, auch ohne Hochzeit, unbedingt wiederholen. Dann aber bitte auch mit Frau Couturette, Frau Taylor Maid, Frau Burow und Frau Michou, die leider nicht dabei sein konnten !!!

Erstmal ein Bild mit der strahlenden Braut

IMAG0869_BURST001Und dann noch mal wir vier Hochzeitsgastbloggerinnen 20130823_160704Das Kleid habe ich mir übrigens extra für die Hochzeit nach dem Jiffydress Schnitt genäht. Diesmal hatte ich allerdings einige Schwierigkeiten, es war etwas zu eng um den Brustbereich, der Ausschnitt stand ab und die Schultern saßen nicht. Da von dem 60s Stoff nicht mehr da war, konnte ich keine Belege schneiden und habe es komplett gefüttert … was bei 100 % Polyester nicht die schlechteste Wahl ist 😉

Nach der Hochzeit sind wir noch für 2 Tage bei fantastischem Wetter nach Sellin auf Rügen gefahren.

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FO London … 20 Years Later !!!

Ich habe meine Stickutensilien aufgeräumt und dabei sind mir 3 angefangene Projekte in die Finger gefallen. Dieses Stickbild habe ich vor über 20 Jahren begonnen, es sollte eigentlich zur Geburt unserer Tochter fertig sein … hüstel

Aber jetzt !!! Ich liebe solchen Kitsch. Es stellt sich leider ein bißchen zickig beim Fotografieren an 😦

I have cleared my embroidery tools and I’ve found 3 started. I started this embroidery picture over 20 years ago, it should be rI eady for the birth of our daughter

But now! I love those kitsch. Unfortunately, it turns a bit bitchy when photographed 😦

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Kopf oder nicht Kopf ist hier die Frage …

Ich bin doch einigermaßen verblüfft, wie ein Post bei Michou loves Vintage darüber, das man mit Kopf bloggt und kopflose Blogs nicht sonderlich spannend findet, solche Reaktionen hervorruft.

Ich habe das Gefühl ich bin im Kindergarten – Hallo ? Alles erwachsende Frauen ? Habe ich da was falsch verstanden ? Vor allem, das es vornehmlich kopflose Blogs sind, die sich in die Diskussion werfen, macht doch schon neugierig. Fühlt man sich ertappt, muss man sofort in die Verteidigung gehen? Also wenn es meine Entscheidung ist kopflos zu bloggen, kann es mir doch eigentlich schnurzpiepegal sein, was die „arroganten, wertenden und bösen“ mit Kopf Bloggerinen so von sich geben – oder ?

Ich blogge mit Kopf, war nie am Überlegen es anders zu tun. Ja, auch mich stört die Masse an kopflosen Blogs, auch wenn ich einige Gründe durchaus nachvollziehen kann. Ist es ein deutsches „Problem“ ? Keine Ahnung, nur hier fällt es mir natürlich besonders auf. Klar geht es in erster Linie um die genähten Sachen, aber dann könnte ich sie auch auf eine schöne Schneiderpuppe packen und müsste mir keine Gedanken um Körperhaltung und Gesichtsausdruck machen. Als ich angefangen habe zu bloggen, brauchte ich bestimmt 30 Fotos, um dann eins für die Öffentlichkeit für zumutbar zu halten.

Da werden Dinge wie Datenschutz, Privatsphäre und Persönlichkeitsschutz in den Raum gestellt – Jetzt muss ich aber wirklich lachen !!!! Wenn ich das nicht will, dann darf ich nicht bloggen. Öffentlicher gehts doch kaum ! Oder ich muss meinen Blog privatisieren und nur Eingeladene dürfen lesen, was ich so produziere. Aber wer will das ??

In diesem Sinne, mit Couturettes Worten

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madformod im Blogporträt bei stoffe.de

Ich freu mich !!! Im Blog von stoffe.de ist mein Blogporträt heute erschienen 🙂 Vielen dank für den schönen Bericht !

I am glad !!! stoffe.de published a blogportrait from my blog 🙂 Many thanks for the great report !

Im Blogporträt: Eva von madformod.wordpress.com

Posted: Dezember 22nd, 2012 | Author: stoffe.de | Filed under: Blogporträt, Kulturtipp | Tags: , , , , |

Die Sechziger sind das Lieblingsjahrzehnt von Eva und darum näht sie sich auch konsequent Kleidung, die dem Stil der Zeit entspricht! In ihrem Blog dokumentiert sie ihre Näh- und Strickprojekte und zeigt, wie man auch mit Stoffen der heutigen Zeit tolle Mode inspiriert von dem vergangenen Jahrzehnt aufleben lassen kann.

Eva vom Blog Mad for Mod

Das Nähen ist für Eva schon seit Teenagerzeiten ein Hobby, das ihr Spaß macht. Die Leidenschaft begann mit einem Rock, den sie sich mit 14 Jahren nähte und bald darauf entstand auch die Liebe zu den Modetrends der vergangenen Jahre. Erst waren es die 50er, doch seit ein paar Jahren lässt sich die kreative Tischlerin hauptsächlich von den 60er Jahren inspirieren. Und so sammelt Eva heute gerne alte Strick- und Nähmagazine sowie Schnittmuster, mit denen sie den Look dieser Zeit einfangen kann. Aber auch in den Strickbüchern von Kim Hargreaves findet sie immer wieder Modelle, die ihr gefallen. So zum Beispiel das Modell Agnes, ein Pullover im Look eines klassischen Breton-Shirts.

Nach Ende der Schulzeit spielte sie mit dem Gedanken eine Ausbildung zur Damenschneiderin zu absolvieren und arbeitet für ein Jahr als Praktikantin in diesem Bereich. Doch dann kam alles anders – so ist das Nähen und Stricken für sie heute ein abwechslungsreiches Hobby. Denn beim Nähen und Stricken findet Eva einen Ausgleich zu ihrer täglichen Arbeit im Büro der familienbetriebenen Tischlerei.

Ein besonderes Lieblingsstück kann sie unter all ihren genähten Modellen gar nicht auswählen – es kommen einfach immer wieder neue Teile dazu, die das Zeug zum Lieblingsteil haben. Momentan näht Eva besonders viele Hosen, denn sie hat endlich einen guten Schnitt gefunden. Vielleicht wird das Modell Jay, aus der Ottobre 02/2012 ihr neuer Standardschnitt für Hosen. Eva hat das Modell schon aus einem leicht elastischen petrolfarbigem Gabardine, einem gelben Romanitjersey und einem roten Stretchgabardine genäht.

Beweisfotos …

ich quäle mich wirklich, wie angekündigt, durch die ungeliebte Arbeit von Vorhängen und Kissenbezüge zu nähen. Hier die Beweisfotos

Der Vorhang für die Eingangstür, von meinem Gemahl angemahnt, weil er eigentlich schon letzten Winter davor hängen sollte …

Dann die Kissen für das Recamiere und die beiden Sessel. Wir hatten vor ein paar Monaten alles neu beziehen lassen und ich hatte extra Stoff dazu bestellt um die Kissenbezüge zu nähen

Und dann neue Kissenbezüge für das Sofa – ich liebe dieses Muster !!

Wie ihr seht, alles sehr unspektakulär. Jetzt fehlen noch die Vorhänge im Gästezimmer …

Was für eine langweilige Arbeit 😉

Bloggermanifest – Gedanken

Ich verfolge gespannt die Kommentare auf den Blogs zu unserem als Gruppe geposteten Blogger-Manifest. Ich bin erstaunt und auch überrascht, wer sich davon angesprochen fühlt … Gerade die Bloggerinnen habe ich immer als sehr freundlich und witzig in ihren Kommentaren erlebt.
Das offensichtliche Unverständnis, wie man denn sowas posten kann, da man selber bis jetzt nicht betroffen war, macht mich traurig.
Es geht hier nicht um einen einmaligen Vorfall (der hat nur das Fass zum Überlaufen gebracht) um es mal ganz klar zu sagen. Es geht um ständiges pisacken, schulmeistern und verletzen.
Klar kann ich einfach die Kommentare dieser Art löschen – ein Ärgernis bleiben sie trotzdem.

Mir geht es nicht Kuschelbloggen, man muss mir nicht ständig sagen „das hast du aber fein gemacht …“
Klar möchte ich einen Austausch und konstruktive Kritik. Aber ich möchte nicht geschulmeistert werden !
Klar gefällt nicht jedem, was ich hier so fabriziere, wie ich mich präsentiere und was ich so schreibe – aber warum liest man dann hier mit ???

Ich habe so viele tolle Bloggeerinnen, mit denen ich mich austausche, deren Blogs ich gerne lese und wenn es meine Zeit erlaubt auch gerne kommentiere. Ich weiß auch nicht, ob ich immer den ganz richtigen Ton treffe oder ob ich manchmal ungefragt einen Nähtip gebe, der gar nicht gewollt ist – sollte es so sein, schreibt mich an und ärgert euch nicht !!!

So und jetzt möchte ich für mich erstmal wieder zur Nähtagesordnung zurückkehren und mich weiter mit meiner Overlock rumärgern, bei der ständig der Faden reißt und ich nicht weiß warum …
Dann muss der Vorhang für die Haustür (von meinem Gemahl angemahnt, sollte schon letzten Winter dort hängen …)genäht werden, Gardinen für das Gästezimmer und wahnsinnig spannende Kissenbezüge – ich bin begeistert 😉

Blogger-Manifest

Es gibt kein äußeres Zeichen der Höflichkeit, das nicht einen tiefen sittlichen Grund hätte. Die rechte Erziehung wäre, welche dieses Zeichen und den Grund zugleich überlieferte.
von Johann Wolfgang von Goethe
(28.08.1749 – 22.03.1832)

Wir haben, wenn wir uns umschauen, eine Bloglandschaft entstehen lassen, die vielfältig, bunt und abwechslungsreich ist. Wir haben Bloggerinnen, die sich unterscheiden:
Große und Kleine, Dicke und Dünne, Graue und Bunte, Junge und Alte. Und all diejenigen dazwischen. Manche nähen, andere stricken, einige tun beides, wieder andere können noch mehr. Es gibt Bilder, die sprechen und Texte, die malen. Es gibt die Ausschweifenden und die sich Kurzfassenden.
Aber wir unterscheiden uns nicht nur, wir sind uns auch einig in vielen Dingen:
Wir lieben unser Hobby. Wir sind stoff- und/oder wollsüchtig. Wir suchen Inspiration, wir teilen sie. Wir machen uns Gedanken über unsere Kleidung und finden anderes dennoch wichtiger. Wir schreiben Blogs und wir lesen sie. Wir suchen Rat und gewähren Hilfe. Und von Zeit zu Zeit ärgern wir uns:
Über uns und einen dummen Fehler. Über unseren Fehlkauf. Über eine falsche Entscheidung. Über unsere Familie, Kollegen, den Autofahrer, der uns die Vorfahrt genommen hat.
Im virtuellen Raum ärgern wir uns auch – manchmal. Wenn das Postfach mit Spam zugemüllt wird. Wenn die Schuhe in 39 ausverkauft sind, weil man eine Minute zu spät geklickt hat. Wenn das Schnäppchen bei ebay uns vor der Nase weggeschnappt wird.
Oder wenn es unseren Blog, den Blog der virtuellen (oder ganz und gar realen) Freundin angeht. Wenn die Höflichkeit nicht gewahrt wird. Ganz klar: über manche Kommentare ärgern wir uns.
Das kann ein kleiner, flüchtiger Ärger sein, weil eine von uns gestellte Frage zu klar beantwortet wurde.
Das kann ein größerer Ärger sein, wenn man von einer anonymen Person übelst beschimpft worden ist.
Es kann aber auch ein stetiger Ärger sein, der immer wieder an uns nagt. Nichts wirklich Schlimmes, Bösartiges, aber eben doch bissig. Ein Kommentar, der ungefragt und unhöflich abgegeben wird. Der klein macht, der traurig macht, der unsicher macht. Immer und immer wieder. Der uns zweifeln lässt: an dem Selbstgemachten, an unserem Spiegelbild, an unseren Talenten. Der manchmal ins Schwarze trifft. Oft aber daneben.
Auch unser eigenes Verhalten macht uns dann zu schaffen: sollen wir einen solchen Kommentar wortlos löschen (was uns irgendwie feige vorkommt)? Sollen wir ihn ignorieren (was wir zumindest gedanklich ja nicht tun)? Ihn ernst nehmen, darauf antworten, eine – ungewollte – Diskussion in unserem Blog, unserem Tagebuch lostreten? Einen gemeinen Kommentar zurück schießen? Was immer wir tun, wir fühlen uns nicht wohl.
Und warum? Nicht, weil jemand vielleicht den Finger auf den richtigen Punkt gelegt hat oder seine – von unserer eigenen Auffassung abweichende – Meinung kundgetan hat. Sondern, weil der Kommentator unhöflich war und von Unhöflichkeit ist unsere Welt zu voll. Nur, was ist unhöflich?
Es ist unhöflich, einer Mitbloggerin die eigene Meinung ungefragt und ohne Bitte, Danke, Darf ich aufzudrängen.
Es ist unhöflich, einer Strickanfängerin zu sagen, wie verzogen, krumm und schief ihr erstes Werk ist.
Es ist unhöflich, einer runden Bloggerin mitzuteilen, dass sie mit ihrer Figur doch besser auf dieses oder jenes verzichten solle.
Es ist unhöflich, eine große Bloggerin zu fragen, ob sie sich in den hohen Schuhen nicht wie eine Giraffe fühlt.
Es ist unhöflich, ungefragt mehr als einen Link in einen Kommentar zu setzen.
Es ist unhölflich, einen Kommentar abzusenden, der kaum lesbar ist, weil Dinge wie Recht-, Groß- und Kleinschreibung als unwichtig erachtet werden.
Es ist unhöflich, eine Diskussion zu erzwingen.
(All dies sind Beispiele von verschiedenen Kommentatorinnen auf verschiedenen Blogs.)
Es ist – kurz gesagt – unhöflich, sich nicht wie ein Gast zu benehmen.
Gerne kommt die Ausrede, dass wir uns mit unserem Blog, mit Text und Bild ja in die Öffentlichkeit begeben hätten und deshalb nun auch alles gelten lassen müssten – wer das nicht könne, müsse halt das Bloggen beenden.
Ja. Bloggen ist öffentlich. So öffentlich wie das Einkaufen gehen, das im Kaffeehaus sitzen, das Busfahren. Aber ist es deshalb in Ordnung, durch die Straßen zu rennen und jede Frau anzuhalten, die den eigenen Ansprüchen nicht genügt?
„Hallo, Sie da! Also Orange ist ja mal gar nicht ihre Farbe, ziehen Sie das bitte aus, Sie sind hier schließlich in der Öffentlichkeit. Und Sie da hinten, ja Sie: ähm, enger Rock? Bei Ihrem Hintern? Also raus hier, ich will ungestört Bus fahren …“ Geht nicht? Stimmt, geht nicht.
Man kann auch kommentieren, ohne ein Mindestmaß an Höflichkeit zu verlieren. Oder ich kann den Weg über eine persönliche Mail wählen, wenn ich das Gefühl habe, jemanden mit meinen Tipp einen echten Gefallen zu tun. Ich kann kurz anfragen: „Darf ich etwas dazu sagen, auch wenn ich anderer Meinung bin?“
Oder ich kann meine Meinung für mich behalten, wenn ich merke, die Bloggerin ist mit dem Gezeigten glücklich und fühlt sich wohl; ja, ich kann sogar in mich hineingrinsen, wenn es mir gar nicht gefällt. Wir sind unterschiedlich und haben einen unterschiedlichen Geschmack – das müssen wir respektieren, auch wenn es manchmal schwer fällt.
Ich kann sogar helfen, kritisieren und ehrlich sein – und dabei meine Höflichkeit bewahren. Ich muss mich immer dem Ton, den Gebräuchen meiner Gastgeberin anpassen. Die eine Bloggerin fragt: „Was kann ich tun? Steht mir dies, steht mir das?“ Die Andere hingegen berichtet nüchtern, was sie mag, was nicht. Wieder Andere mögen es lieb und sanft – ich als Kommentatorin und Mitbloggerin belasse es dabei. Blogs, die ich lieber anders hätte als sie sind, besuche ich nicht mehr. Blogs, die ich liebe, behandele ich mit Freundschaft. Bloggerinnen, die ich gut kenne, bekommen mich ungeschminkt. So einfach kann das sein.
Wir möchten unsere Bloglandschaft genauso bunt und vielfältig erhalten, wie sie ist. JEDE soll ihren Platz finden können. Aber bitte bemühen wir uns ALLE jederzeit um Höflichkeit.

Es handelt sich bei diesem Text um Gedanken die sich heute mehrere Bloggerinnen einschl. mir zusammen gemacht haben und von Einer von uns in Schriftform gesetzt wurde. Ihr werdet diesen Text zeitgleich auf mehreren Blogs antreffen und seit herzlich dazu eingeladen bei gleicher Meinung den Text zu kopieren und auf Eurem Blog ebenfalls zu posten.