CAPE !!!!

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Als ich dieses Cape in der Dezember Burda 2016 gesehen habe, wusste ich sorfort, das muss ich haben ! Es folgte die Suche nach einem geeigneten Stoff und ich bin im Netz nicht fündig geworden. Im November war ich auf dem Stoffmarkt in Hannover und bei einem meiner Lieblingsstände, der auch immer in Osnabrück zu finden ist, war ich schwer begeistert von diesem Stoff. Nur der Preis von 30 Euro den Meter liess mich doch erstmal schlucken, das Cape braucht 3,20 Meter … Ich war allerdings noch auf dem letzten Drücker kurz vor Schluss auf dem Stoffmarkt, es war saukalt, nix mehr los und eigentlich warteten alle nur darauf, das endlich Feierabend ist. Schlussendlich habe ich für für 3,20 Meter dann 70 Euro gezahlt und bin glücklich mit meiner Beute nach Hause.

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Bei dem Grundschnitt habe ich nichts geändert. Allerdings ist der Schnitt ohne Futter gedacht. Ich habe es komplett mit einem Mantelfutter und die Kapuze mit einem traumhaft weichen schwarzen Kunstfell gefüttert. Bei der Verarbeitung von dem Kunstfell dachte ich allerdings, das ich ersticke. Das ganze Nähzimmer war nach dem Zuschnitt mit den Fasern bedeckt. Genäht habe ich dann mit dem Staubsauger im Anschlag 😉

Die Passe im Muster drauf zu kriegen hat mich auch etwas Nerven gekostet und meine Maschine kam auch an ihre Grenzen. Drei Nähmaschinennadeln sind drauf gegangen.

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Aber es ist fertig und ich liebe es !!!! Wenn es richtig kalt wird, muss allerdings ein dicker Pulli drunter.

Jetzt gibt es noch ein paar Fotos 🙂

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So, jetzt ist aber gut 😀

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12 Kommentare

  1. Du machst immer so schöne dramatische Fotos von deinen Werken! Ich fidne das Cape wirklich schön und jeden Cent wert. Es ist bestimmt schön kuschelig warm, auch wenn du sagst dass es bei Tiefsttemperaturen nicht ausreicht. EIn schönes Weihnachtsstück!

  2. Ein großartiges Stück.
    Bei Capeschnitten in Zeitschriften blättere ich immer schnell weiter, weil ich sie zwar hübsch anzusehen finde, sie aber für mich ausschließe.
    Dieser Schnitt ist aber wirklich sehr interessant, wie man bei dir sehen kann; wenn du die Arme nicht abspreizt, sieht er aus, wie ein Duffelcoat.
    Der Stoff und die Verarbeitung sehen auch wunderbar aus und klar, bei einem teuren Stoff muss man wegen des Preises erst mal schlucken, aber letztlich zahlt sich ein wertiger Stoff aus; man sieht und fühlt die Qualität und du hast sicher lange Freude an dem guten Stück.
    LG von Susanne

    1. Ich liebe Capes und ich werde bestimmt noch welche machen. Bei diesem finde ich es klasse, das sich durch das absteppen eine Art Ärmel bildet. Allerdings haben sie einen Nachteil, man kann keine Tasche über die Schulter hängen.

  3. Wenn man so gut nähen kann lohnen sich teure Stoffe…ich habe mit Wollstoffen inzwischen gute Ergebmisse erzielt. Dein Cape ist super geraten, gerade Karomuster sind schwierig im Zuschnitt…sieht Toll aus. Sah hier vor kurzem einen roten Wollmantel bei einer Designerin….800 €… was sind da 70 für einen tollen Stoff.?
    Alles Gute für 2017
    Wünscht schurrmurr

  4. Ganz wunderbar, ich glaube das wird mein projekt für die annäherung. Ich dachte capes sind unpraktisch, deines sieht aber nicht nach kalten armen aus.
    Lg Sybille

    1. Nein, dieses ist wirklich nicht unpraktisch. Man hat gute Bewegungsfreiheit. Viele Capes sehen auf den ersten Blick stylisch aus, aber schon das Autofahren geht dann nur mit Verrenkungen.

  5. Dein Cape ist wunderschön! und wie immer bei solchen sachen- RESPEKT für die tolle arbeit mit karo!:-)der cape ist mir schon beim blättern ins auge gefallen- sehr hübsches teil!
    ich selbst trage immer noch meins nach japanisches konstruktion. da ich immer firere, trage ich ihn von jahr zu jahr aber immer ganz wenig.da er(dummerweise) aus kaschmir ist, kann ich ihn auch nciht weggeben:-) ist zu schade. dein schnitt halte ich für die beste konstruktion,was die capes bieten: rutsch nicht, man hat armfreiheit, kann man auto fahren und unterschiedliche handtaschen tragen und hübsch sieht es auch aus und kapuze hat es ebenfalls- rund rum perfektes teil! die abgerundete seiten machen ihn sehr modisch und modern.
    bzgl. kaputte nähnadeln.
    in meinen gruppen haben jetzt mehrere frauen karos verarbeitet(wieso auch immer:-)).die beste erafhrungen haben wir mit japanischen quiltnadeln gemacht und mit prym 0,4mm nadel- das sind diese fiese haar dünne, die furchtbar weh tun,wenn man pickst. jedenfalls sind sie dünn genug,um der maschienennadel zu schaden.
    liebe Eva, ich wünsche dir ein guten Rutsch und erfolgreiches jahr!

    1. Erstmal Danke schön 😊 Ich suche noch nach weiteren schönen Cape Schnitten und habe da auch noch zwei im Auge. Ein schöner Fall und Bewegungsfreiheit sind mir da wichtig. Die Nadeln sind nicht abgebrochen, weil ich auf Stecknadeln gekommen bin, sondern weil an einigen Stellen einfach zu viele Stoffschichten aufeinander waren.

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